Vorwort: Ein Garten, der dich empfängt
Kennst du diesen Moment am Abend, wenn du nach einem langen Tag die Tür zum Garten oder zum Balkon aufmachst und etwas in dir leiser wird? Die Luft riecht anders, das Licht ist weicher, und für ein paar Minuten gehört die Welt nur dir. Um genau diesen Moment geht es in diesem Ratgeber.
Ich bin Michael Blanz, und seit 2010 dreht sich mein Arbeitsleben um Gartendeko. Angefangen hat es klein, seit 2016 haben wir unseren Laden in Betzigau im Allgäu, vom Bodensee aus gut erreichbar. Wir sind ein kleines Team und keine Fabrik: Wir sind Händler und Vertriebspartner und arbeiten mit Metallwerkstätten in Deutschland und Europa zusammen. Heute umfasst unser Sortiment rund 9.000 Produkte aus Edelrost, Holz und Stein, vom kleinen Teelichthalter bis zur zwei Meter hohen Sichtschutzwand.
In all den Jahren habe ich unzählige Gespräche mit Kundinnen und Kunden geführt. Dabei ging es erstaunlich selten nur um ein Produkt. Es ging um den Nachbarn, der immer auf die Terrasse schaut. Um den Garten der Grossmutter, der so ein Gefühl von Daheim hatte. Um die leere Ecke, die einfach nicht fertig wirken will. Um den ersten Winter nach einem Verlust, in dem ein Licht auf dem Grab wichtig war. Gartengestaltung, so habe ich gelernt, ist fast immer auch Lebensgestaltung.
Deshalb ist dieser Ratgeber kein Katalog. Du findest hier Materialkunde, Gestaltungsregeln, Pflanzideen und ehrliche Praxistipps, auch zu den Schattenseiten von Rost. Und du findest einen Blick darauf, was ein Garten mit dir macht: warum ein geschützter Sitzplatz entspannt, warum ein Feuer am Abend Menschen zusammenbringt und warum eine kleine Figur neben dem Eingang dich jeden Tag ein bisschen anlächeln kann.
Du kannst ihn von vorne bis hinten lesen oder direkt in das Kapitel springen, das dich gerade beschäftigt. Oben links findest du das Inhaltsverzeichnis, unten kannst du blättern. Wer lieber alles auf einer Seite hat, schaltet im Menü auf «Alle Kapitel auf einer Seite» um. Und falls du Papier magst: Der Ratgeber lässt sich auch ausdrucken.
Weil unser Shop in Deutschland liegt, läuft für Schweizer Kundinnen und Kunden manches etwas anders. Wie Bestellung, Abholung und Mehrwertsteuer funktionieren, erklären wir dir auf unserer Startseite im Abschnitt So geht's. Am schönsten ist es aber, du kommst einfach vorbei. Dazu mehr im letzten Kapitel.
Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen, beim Planen und vor allem beim Draussensein.
Herzlich, dein Michael Blanz
Was ist Edelrost? Material, Patina und warum wir DC01 verwenden
Rost hat einen schlechten Ruf. Wir denken an alte Autos, an kaputte Zäune, an etwas, das zerfällt. Und dann steht da im Garten eine Figur in warmem Rotbraun, und plötzlich wirkt dieselbe Oberfläche edel, lebendig und ruhig. Was ist da passiert?
Edelrost, Cortenstahl, DC01: Was die Begriffe bedeuten
«Edelrost» ist kein Fachbegriff aus der Metallkunde, sondern eine Beschreibung für eine gewollte, gleichmässige Rostschicht auf Stahl. Diese Schicht nennt man Patina. Sie entsteht, wenn Eisen mit Sauerstoff und Feuchtigkeit reagiert. Die Oberfläche wird dabei nicht einfach «kaputt», sondern bildet eine dichte, samtige Schicht, die dem Objekt seinen typischen Charakter gibt.
Häufig fällt in diesem Zusammenhang der Begriff Cortenstahl. Das ist ein sogenannter wetterfester Baustahl, dem unter anderem Kupfer, Chrom und Phosphor beigemischt sind. Er wird in der Architektur für Fassaden und Skulpturen eingesetzt.
Unsere Edelrost-Deko ist bewusst nicht aus Cortenstahl, sondern aus europäischem Qualitätsstahl DC01. DC01 ist ein unlegierter, kaltgewalzter Stahl, der sich sehr gut formen, lasern und schweissen lässt. Seine Rostschicht besteht im Wesentlichen aus Eisenoxid.
Gartendeko steht im Beet, zwischen Kräutern, im Hochbeet, dort wo Kinder spielen und Gemüse wächst. Wie sich die Chrom- und Kupferanteile von Cortenstahl über viele Jahre im Gartenboden verhalten, ist für uns nicht ausreichend geklärt. Solange wir das nicht mit gutem Gewissen beantworten können, bleiben wir bei DC01. Das ist eine Vorsichtsentscheidung, keine Aussage über andere Hersteller.
| Begriff | Was ist das? | Wo begegnet er dir? |
|---|---|---|
| Edelrost | Umgangssprachlich für eine gewollte, gleichmässige Rostpatina | Gartendeko, Wohndeko, Gestaltung |
| Patina | Die Oberflächenschicht, die durch Oxidation entsteht | Auf jedem Edelrost-Objekt |
| DC01 | Unlegierter, kaltgewalzter Qualitätsstahl | Unsere Edelrost-Deko |
| Cortenstahl | Wetterfester Baustahl mit Legierungsanteilen (u. a. Kupfer, Chrom) | Architektur, Fassaden, Skulpturen |
| Flugrost | Lose Rostpartikel an der Oberfläche | Vor allem in den ersten Wochen im Freien |
Wie die Patina entsteht und warum sie weiterlebt
Unsere Artikel kommen bereits mit fertiger Patina zu dir. Du musst also nicht monatelang warten, bis aus blankem Stahl etwas Schönes wird. Weil wir mit verschiedenen Werkstätten zusammenarbeiten, fällt der Farbton je nach Hersteller etwas unterschiedlich aus: von einem hellen, fast leuchtenden Orange bis zu einem dunkleren, warmen Braun.
Im Freien arbeitet die Patina weiter. Regen, Sonne, Frost und Tau verändern sie langsam. Meist wird der Ton mit der Zeit tiefer und ruhiger. Stellst du ein Stück dagegen in die Wohnung, bleibt es so, wie es ist. Ohne Feuchtigkeit gibt es keinen Grund für die Oberfläche, sich zu verändern.
Wenn du mehrere Objekte nebeneinander stellen möchtest, die farblich zusammenpassen sollen, kauf sie wenn möglich zur gleichen Zeit oder schau sie dir vor Ort an. Nach einigen Monaten draussen gleichen sich unterschiedliche Töne aber meist ohnehin an.
Ein Material, das mit dir älter wird
Die meisten Dinge, die wir kaufen, sind am ersten Tag am schönsten. Danach verlieren sie. Bei Edelrost ist es umgekehrt: Er gewinnt mit der Zeit an Tiefe. Jede Figur, jede Schale entwickelt an ihrem Standort ihre eigene Oberfläche, je nachdem, wie viel Regen und Sonne sie abbekommt. So wird aus einem Serienstück mit den Jahren ein Stück, das es genau so nur bei dir gibt.
Vielleicht ist das der eigentliche Grund, warum so viele Menschen Rost im Garten mögen. Er erinnert uns daran, dass Veränderung nicht immer Verlust ist. Ein Garten ist nie fertig, und das ist gut so.
Warum dir dein Garten guttut: Gestaltung und Wohlbefinden
Bevor wir über Proportionen, Pflanzen und Befestigungen sprechen, lohnt sich ein Schritt zurück. Warum gestalten wir eigentlich Gärten? Die kurze Antwort: weil wir uns darin anders fühlen als in einem Raum mit vier Wänden. Die längere Antwort ist spannender.
Geborgenheit und Weitblick: der Lieblingsplatz
Beobachte einmal, wo sich Menschen in einem Park oder Restaurant am liebsten hinsetzen. Selten mitten in den Raum. Meistens an den Rand, mit einer Wand oder Hecke im Rücken und Blick nach vorne. Der britische Geograf Jay Appleton hat dafür in den 1970er-Jahren eine Erklärung vorgeschlagen, die als «Prospect-Refuge-Theorie» bekannt wurde: Wir fühlen uns an Orten besonders wohl, die uns gleichzeitig Überblick und Schutz bieten. Sehen, ohne gesehen zu werden.
Ob das wirklich tief in unserer Entwicklungsgeschichte verwurzelt ist, darüber wird bis heute diskutiert. Im Alltag bestätigen es aber viele: Solange ein Teil unserer Aufmerksamkeit damit beschäftigt ist, wer uns gerade zuschaut, können wir nicht ganz loslassen. Ein geschützter Rücken erlaubt dem Körper, die Wachsamkeit herunterzufahren. Genau darum geht es beim Sichtschutz, dem wir später ein ganzes Kapitel widmen.
Nimm einen Stuhl und setz dich an verschiedene Stellen im Garten, jeweils ein paar Minuten. Wo atmest du tiefer? Wo schaust du dich öfter um? Der Platz, an dem du dich am wenigsten umdrehst, ist ein guter Kandidat für deine Sitzecke.
Grün, das den Kopf frei macht
Die Umweltpsychologen Rachel und Stephen Kaplan haben beschrieben, dass natürliche Umgebungen unsere Aufmerksamkeit auf eine sanfte Art beschäftigen. Wolken, Blätter im Wind, das Spiel von Licht und Schatten: Das alles zieht den Blick an, ohne Anstrengung zu verlangen. Der Kopf kann sich dabei von der gerichteten, fordernden Konzentration erholen, die Arbeit und Bildschirme von uns verlangen. Viel zitiert ist auch eine Studie des Architekturforschers Roger Ulrich aus den 1980er-Jahren, in der sich Spitalpatienten mit Blick auf Bäume im Vergleich rascher erholten als Patienten mit Blick auf eine Mauer.
Für deinen Garten heisst das: Es geht nicht darum, jeden Quadratmeter zu füllen. Es geht darum, dem Auge Dinge zu geben, auf denen es ausruhen kann. Eine Rostskulptur zwischen Gräsern, die sich im Wind bewegen, ist so ein Ruhepunkt.
Dinge, die Freude auslösen
Warum lächeln wir, wenn eine rostige Katze hinter dem Lavendel hervorschaut? Weil wir uns selbst darin wiedererkennen. Die Dinge, mit denen wir uns umgeben, erzählen, wer wir sind und was uns wichtig ist: die Liebe zu Tieren, die Herkunft aus den Bergen, der Sinn für Humor, eine Erinnerung an einen Menschen.
Solche Objekte werden zu kleinen Ankern im Alltag. Du gehst jeden Morgen daran vorbei und wirst für einen Augenblick an etwas erinnert, das dir guttut. Das ist kein grosses Versprechen, aber es summiert sich. Deshalb lohnt es sich, Deko nicht nur nach «passt farblich» auszuwählen, sondern nach der Frage: Was möchte ich jeden Tag sehen?
Ein Garten ersetzt keine Therapie und keinen Urlaub. Aber er kann ein Ort sein, an dem du jeden Tag ein paar Minuten für dich hast. Oft reichen schon ein Stuhl, ein Blickpunkt und das Gefühl, nicht beobachtet zu werden.
Ein Garten für alle Sinne
Die meisten Gärten werden fürs Auge geplant. Dabei nehmen wir einen Ort mit allen Sinnen wahr, und genau das macht ihn erst lebendig. Probier einmal, deinen Garten entlang dieser Fragen zu denken:
| Sinn | Frage an deinen Garten | Ideen |
|---|---|---|
| Sehen | Wo bleibt der Blick hängen, wo ruht er aus? | Ein klarer Blickpunkt, ruhige Hintergründe, Licht am Abend |
| Hören | Was hörst du, wenn du die Augen schliesst? | Rauschende Gräser, ein Klangspiel, Vögel an der Tränke |
| Fühlen | Was möchtest du anfassen? | Sonnenwarmer Stahl, raue Rinde, weiche Blätter vom Wollziest |
| Riechen | Wie riecht dein Garten nach einem Regen? | Kräuter am Weg, Lavendel, frisch gespaltenes Holz |
| Schmecken | Was kannst du direkt ernten? | Hochbeet mit Kräutern, Beeren, Tomaten |
| Zeit | Woran merkst du, dass sich etwas verändert? | Die Patina, Gräser im Winter, eine Sonnenuhr |
Glück im Garten: Symbole und Orte für inneres Glück
Wenn wir jemandem «viel Glück» wünschen, meinen wir meistens: Hoffentlich geht es gut aus. Wenn wir sagen «Ich bin glücklich», meinen wir etwas ganz anderes. Ein Garten kann für beides ein Ort sein. Aber für das zweite, das innere Glück, ist er vielleicht einer der besten Orte, die wir haben.
Zwei Arten von Glück
Die deutsche Sprache hat für zwei sehr verschiedene Dinge nur ein Wort. Das Lateinische unterscheidet fortuna, das Glück, das uns zufällt, von felicitas, dem Glück, das wir erleben. Das Wort «Glück» selbst geht auf das mittelhochdeutsche gelücke zurück, das ursprünglich eher den Ausgang einer Sache meinte, also das, was sich fügt.
Das Zufallsglück können wir nicht machen. Das innere Glück schon eher, zumindest können wir ihm Raum geben. Es entsteht oft in ganz unspektakulären Momenten: beim Kaffee in der Morgensonne, beim Blick auf eine Pflanze, die endlich blüht, beim Geräusch von Regen auf dem Vordach. Solche Momente brauchen keinen Anlass, aber sie brauchen Aufmerksamkeit. Und dafür kann ein Garten gestaltet werden.
Symbole, die an das Wesentliche erinnern
Seit Jahrtausenden umgeben sich Menschen mit Zeichen, die für etwas Grösseres stehen. Ein Symbol wirkt nicht wie ein Zauber. Es wirkt, weil es uns erinnert: an eine Haltung, an eine Sehnsucht, an etwas, das wir im Alltag leicht vergessen. Wer jeden Morgen an einem Baum des Lebens vorbeigeht, wird öfter daran denken, was ihn trägt.
| Symbol | Wofür es steht | Ein guter Platz |
|---|---|---|
| Baum des Lebens | Verwurzelung und Wachstum, Verbindung von Himmel und Erde | Am Eingang, an einer Wand, über der Sitzbank |
| Liegende Acht | Unendlichkeit, Verbundenheit, das Fliessende | Als Gartenstecker im Beet, an einem Ort der Erinnerung |
| Yin und Yang | Gleichgewicht der Gegensätze, Ruhe und Bewegung | Im Kiesgarten, am Meditationsplatz |
| Blume des Lebens | Ein uraltes Muster aus Kreisen, das für Harmonie und Ordnung steht | Als Wandbild oder Sichtschutzmotiv |
| Herz | Liebe, Zuneigung, Willkommen | An der Haustür, am Kaminholzregal |
| Traumfänger | Schutz des Schlafes, gute Träume | Unter dem Vordach, am Schlafzimmerfenster |
| Klang- und Windspiel | Einladung, kurz innezuhalten und hinzuhören | Am Sitzplatz, wo der Wind leise weht |
Wähle ein Symbol nicht, weil es gerade in Mode ist, sondern weil es bei dir etwas anklingen lässt. Frag dich: Woran möchte ich erinnert werden, wenn ich morgens das Haus verlasse? Die Antwort ist oft persönlicher, als jede Liste sein kann.
Ein Ort der Stille
Viele Menschen wünschen sich einen Platz im Garten, der nur für sie ist. Keine Terrasse für Gäste, kein Spielbereich, sondern ein kleiner Ort zum Durchatmen, Nachdenken oder Meditieren. Er braucht nicht viel: einen geschützten Rücken, einen Sitz, einen Blickpunkt und vielleicht einen Klang.
- Ein ruhiger Winkel, möglichst abseits von Weg und Strasse
- Ein Sichtschutz oder eine Hecke im Rücken
- Ein Stein, eine Bank oder ein Kissen zum Sitzen
- Ein Symbol oder eine Figur, die dich an deine Absicht erinnert
- Ein Klangspiel, das der Wind zum Leben erweckt
- Am Abend ein Licht
Der Humor gehört übrigens auch dazu. Ein Frosch aus Rost im Yogasitz neben dem Teich kann mehr über Gelassenheit sagen als jede Weisheit auf einem Schild. Inneres Glück ist selten feierlich. Oft ist es einfach ein Lächeln.
Glück kann man nicht kaufen. Aber man kann ihm einen Platz im Garten freihalten.Michael Blanz
Glücksbringer als Geschenk
Ein Glückssymbol ist auch ein besonders schönes Geschenk, weil es mehr sagt als ein Gegenstand: Ich wünsche dir etwas. Zum Einzug, zur Hochzeit, zu einem runden Geburtstag, zum Neuanfang nach einer schweren Zeit. Ein Baum des Lebens für ein junges Paar, eine liegende Acht für eine langjährige Freundschaft, ein Herz für das erste eigene Haus. Und weil Edelrost mit der Zeit schöner wird, wächst das Geschenk sozusagen mit.
Gartengestaltung mit Rost: Blickpunkte, Proportionen, Wiederholung
Warum wirkt der eine Garten ruhig und stimmig, obwohl viel darin steht, und der andere unruhig, obwohl er fast leer ist? Das hat selten mit Geld oder Geschmack zu tun, sondern mit ein paar einfachen Prinzipien. Wenn du sie kennst, kannst du jede Rostdeko im Garten gezielt einsetzen.
Blickpunkte setzen: Wohin soll das Auge wandern?
Ein Blickpunkt ist ein Objekt, das den Blick anzieht und festhält. Er gibt dem Garten eine Richtung. Ohne Blickpunkt irrt das Auge umher, mit zu vielen Blickpunkten auch. Die Faustregel: pro Blickachse ein klarer Hauptdarsteller.
Die wichtigsten Blickachsen findest du nicht im Garten, sondern im Haus. Stell dich an das Küchenfenster, an die Terrassentür, an den Platz am Esstisch. Was siehst du von dort aus am häufigsten? Genau an diesen Linien lohnt sich ein Blickpunkt am meisten, denn du wirst ihn jeden Tag sehen, auch im Winter und bei Regen.
Gute Blickpunkte aus Edelrost sind Stelen und Rostsäulen, grosse Figuren, eine Kugel am Ende eines Weges oder eine Pflanzschale auf einer Säule. Wichtig ist ein ruhiger Hintergrund: Eine Hecke, eine helle Wand oder eine Rasenfläche lassen den Rost leuchten. Vor einem bunten Beet dagegen geht er unter.
Bevor du dich für Grösse und Standort entscheidest, simuliere das Objekt. Ein Besenstiel mit einem Tuch, ein umgedrehter Eimer auf einem Hocker oder ein Karton in passender Grösse reichen völlig. Lass die Attrappe ein, zwei Tage stehen und schau sie dir aus dem Haus an. Du wirst schnell merken, ob sie zu klein, zu gross oder genau richtig ist.
Proportionen und Massstab: Wie gross darf es sein?
Der häufigste Fehler in der Gartendeko ist nicht Kitsch, sondern falsche Grösse. Draussen wirken Dinge viel kleiner als im Laden oder auf dem Bildschirm. Der Himmel ist die Decke, und die ist sehr hoch. Eine Figur, die im Wohnzimmer riesig wäre, kann in einem Beet mit hohen Stauden fast verschwinden.
Orientiere dich an dem, was um das Objekt herum ist: an der Höhe der Pflanzen, der Breite des Weges, der Fassade dahinter. Wenn du unsicher bist, entscheide dich eher für die grössere Variante oder stelle mehrere kleinere Stücke zu einer Gruppe zusammen, sodass sie gemeinsam eine grössere Form bilden.
Wirkt eher verloren
- Eine kleine Figur mitten auf einer grossen Rasenfläche
- Viele kleine Einzelstücke, gleichmässig verteilt
- Eine niedrige Schale vor einer hohen Hecke ohne Sockel
Wirkt stimmig
- Dieselbe Figur zwischen Gräsern am Beetrand
- Drei gleichartige Stücke als Gruppe, dazwischen Ruhe
- Die Schale auf einer Rostsäule, auf Augenhöhe
Wiederholung und Rhythmus: Der rote Faden
Ein Garten wirkt dann wie aus einem Guss, wenn sich Dinge wiederholen. Das kann das Material sein, eine Farbe, eine Form oder eine Pflanze. Rost eignet sich dafür besonders gut, weil sein warmer Ton an ganz unterschiedlichen Stellen auftauchen kann: als Beeteinfassung, als Pflanzschale an der Terrasse, als Figur am Gartentor, als Windlicht auf dem Tisch.
Ungerade Zahlen wirken dabei oft natürlicher als gerade. Drei Kugeln in unterschiedlicher Grösse sehen lebendiger aus als zwei gleiche. Und eine Reihe von Gartensteckern entlang eines Weges führt den Blick, fast wie Fussspuren.
Ein Stück Rost ist Deko. Dreimal Rost an den richtigen Stellen ist Gestaltung.Michael Blanz
Hintergründe und Materialmix: Holz und Stein
Rost ist ein geselliges Material. Er verträgt sich mit fast allem, was natürlich ist, und gewinnt durch Kontraste. Zu hellem Kalkstein oder Kies wirkt er warm und kräftig. Neben Holz wird er rustikal und gemütlich. Zu Keramik und Ton passt er, weil beide aus der Erde kommen und eine ähnlich warme Farbigkeit haben.
Schwieriger wird es mit sehr bunten Kunststoffen und mit vielen verschiedenen Metallen auf engem Raum. Wenn du Edelstahl, Messing und Rost mischen möchtest, dann lieber mit klarer Aufteilung, zum Beispiel Rost im Garten und Edelstahl nur an der Hausfassade.
Zwei Gartenwelten: moderner Garten und Landart mit Edelrost
Wer durch die Deutschschweiz fährt, sieht zwei Gartenwelten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Auf der einen Seite klare Architektur, Sichtbeton, grosse Fenster und Gärten, die wie ein aufgeräumter Gedanke wirken. Auf der anderen Seite Bauernhäuser mit Geranien vor den Fenstern, Gemüsebeeten, Holzbeigen und einem Garten, in dem immer irgendwo etwas blüht. Edelrost passt in beide Welten. Nur spricht er dort jeweils eine andere Sprache.
Der moderne Garten: klare Linien, warme Akzente
Moderne Gärten leben von Reduktion. Gerade Wege, rechteckige Flächen, grosse Platten, Kies, wenige Pflanzenarten in grossen Gruppen. Die Materialien sind oft kühl: Beton, Stahl, Anthrazit, Weiss. Genau hier entfaltet Rost eine besondere Kraft. Er bringt Wärme in die Kühle, ohne die Klarheit zu stören.
Im modernen Garten gilt: weniger Objekte, dafür grössere und geometrischere. Eine hohe Stele, eine schlichte Rostwand als Hintergrund für ein Solitärgras, eine Reihe quadratischer Pflanzgefässe mit identischer Bepflanzung, ein rechteckiges Kaminholzregal, das wie ein Kunstwerk an der Fassade steht. Figuren mit viel Detail treten hier in den Hintergrund; abstrakte Formen, Kugeln, Kuben und Ringe übernehmen.
- Wenige, grosse Formen statt vieler kleiner
- Geometrie: Kreis, Quadrat, Rechteck, Linie
- Gräser und Formgehölze in grossen Gruppen
- Viel Leerraum, damit jedes Objekt atmen kann
- Licht von unten, das die Konturen am Abend nachzeichnet
Landart und Bauerngarten: verspielt, naturverbunden, bodenständig
Das Gegenstück ist der ländliche Garten, im Dekohandel oft «Landart» genannt. Er erzählt vom Leben auf dem Land: vom Bauerngarten mit seinem Wegkreuz und den Beeteinfassungen, in dem Gemüse, Kräuter und Blumen friedlich nebeneinander wachsen. Von Holzbeigen unter dem Vordach, von Hühnern, Kühen und Katzen, von der Alp und den Bergen.
Hier darf es verspielt sein. Tierfiguren sind die Seele dieses Stils: ein Huhn zwischen den Salatköpfen, ein Hase am Beetrand, eine Kuh am Gartentor, ein Steinbock auf dem Felsen im Steingarten. Dazu Rankhilfen für Wicken und Bohnen, Kräuterschilder, ein Herz aus Rost an der Holzwand. Alles darf ein bisschen Geschichte erzählen.
Wichtig ist auch in diesem Stil eine gewisse Ordnung im Hintergrund. Der klassische Bauerngarten ist gar nicht chaotisch, er hat eine klare Struktur mit Wegen und Beeten. Die Fülle entsteht innerhalb dieser Struktur. Wenn du das beherzigst, wirkt auch ein Garten mit vielen Figuren nicht überladen, sondern lebendig.
Welcher Gartentyp bist du?
Oft merken wir erst beim Planen, dass wir gar nicht so genau wissen, was wir wollen. Die folgende Gegenüberstellung hilft dir, dich zu verorten. Lies die Zeilen und spür nach, auf welcher Seite du innerlich «Ja, genau» sagst.
| Moderner Garten | Landart und Bauerngarten | |
|---|---|---|
| Grundgefühl | Klarheit, Ruhe, Weite | Geborgenheit, Fülle, Heimat |
| Formen | Gerade, geometrisch, abstrakt | Organisch, figürlich, verspielt |
| Materialien | Beton, Kies, grosse Platten, Stahl | Holz, Naturstein, Ton, Weidengeflecht |
| Pflanzen | Gräser, Formgehölze, wenige Arten | Stauden, Kräuter, Gemüse, Rosen, Sommerblumen |
| Rost als | Wand, Stele, Kubus, Kugel, Feuerschale | Tierfigur, Herz, Rankhilfe, Stecker, Schild |
| Am Abend | Gezieltes Licht auf eine Form | Viele kleine Windlichter und Laternen |
Und wenn du auf beiden Seiten nickst? Dann bist du in guter Gesellschaft. Viele der schönsten Gärten verbinden beide Welten: eine klare, moderne Terrasse am Haus und weiter hinten, wo der Garten wilder wird, ein Stück Bauerngarten mit Hochbeet und Tierfiguren. Der Übergang gelingt am besten über wiederkehrende Elemente. Rost ist dafür ideal, weil er in beiden Welten zu Hause ist.
Ein einzelnes verspieltes Element in einem sehr strengen Garten kann wunderbar wirken, etwa ein rostiger Hase, der auf einer grossen Kiesfläche sitzt. Wichtig ist, dass es ein einziges bleibt. Dann wirkt es wie ein Augenzwinkern, nicht wie Unentschlossenheit.
Rost und Pflanzen: Farben, Gräser, Stauden und Hochbeete
Rostdeko im Garten ist nie allein. Sie steht zwischen Pflanzen, vor Pflanzen, manchmal wachsen Pflanzen an ihr hoch. Erst im Zusammenspiel entsteht das Bild, das du dir wünschst. Die gute Nachricht: Das warme Rotbraun ist ein sehr dankbarer Partner.
Welche Farben zu Rost passen
Rost liegt auf dem Farbkreis im Bereich von Orange und Braun. Daraus ergeben sich drei Strategien, die alle funktionieren, aber sehr unterschiedlich wirken:
- Kontrast mit Blau und Violett: Lavendel, Katzenminze, Salbei, Storchschnabel oder Rittersporn lassen Rost regelrecht leuchten. Diese Kombination wirkt frisch und sommerlich.
- Ruhe mit Silber und Grau: Silbrige Blätter wie Wollziest, Heiligenkraut oder Silberraute legen sich wie ein kühler Schleier um den warmen Rost. Das wirkt edel und mediterran.
- Ton in Ton mit Orange, Rot und Kupfer: Sonnenbraut, Taglilien, Fackellilien, kupferfarbene Gräser oder rotlaubige Gehölze nehmen den Rost auf. Im Herbst entsteht so ein Bild, das fast glüht.
Ein frisches Hellgrün, etwa vom Frauenmantel oder von jungen Farnen, passt übrigens zu allen drei Varianten. Es ist die Farbe, die Rost am lebendigsten aussehen lässt.
| Wirkung | Pflanzen | Besonders schön |
|---|---|---|
| Kontrast Blau/Violett | Lavendel, Katzenminze, Salbei, Storchschnabel | Frühsommer bis Sommer |
| Silber und Grau | Wollziest, Heiligenkraut, Silberraute | Ganzjährig, sonnige Plätze |
| Ton in Ton | Sonnenbraut, Taglilien, Fackellilien | Hochsommer bis Herbst |
| Bewegung | Lampenputzergras, Federgras, Chinaschilf, Rutenhirse | Spätsommer bis Winter |
| Frisches Grün | Frauenmantel, Farne, Funkien | Frühling bis Sommer, auch Halbschatten |
Gräser und Stauden: Bewegung um das Metall
Wenn es eine Pflanzengruppe gibt, die wie für Edelrost gemacht ist, dann sind es Gräser. Metall ist fest und still, Gräser sind weich und in ständiger Bewegung. Zusammen entsteht eine Spannung, die man nicht nur sieht, sondern fast hört. Federgras umspielt eine Figur wie ein Schleier, Lampenputzergras bildet runde Polster, aus denen eine Kugel oder ein Tier hervorschauen kann, und hohes Chinaschilf wird zur lebenden Wand hinter einer Stele.
Lass Gräser und Staudenstängel im Herbst stehen. Mit Reif oder Schnee bilden sie zusammen mit dem Rost eines der schönsten Winterbilder, die ein Garten zu bieten hat. Geschnitten wird erst im späten Winter oder zeitigen Frühling, bevor der Neuaustrieb kommt. Nebenbei finden Insekten in den hohlen Stängeln einen Platz zum Überwintern.
Stelle Figuren nicht vor, sondern in eine Pflanzung. Ein Reh, das zur Hälfte hinter Gräsern steht, wirkt, als wäre es gerade stehen geblieben. Dasselbe Reh frei auf dem Rasen wirkt wie ausgestellt.
Rankhilfen und Rosenbögen aus Edelrost
Ein Rosenbogen ist mehr als eine Kletterhilfe. Er ist ein Tor. Wer durch einen Bogen geht, betritt einen anderen Raum, auch wenn es nur ein paar Schritte weiter ist. Das macht ihn zu einem der wirkungsvollsten Gestaltungselemente überhaupt, gerade in kleineren Gärten, die dadurch in Bereiche gegliedert werden.
Kletterrosen, Clematis, Geissblatt oder einjährige Wicken fühlen sich an rostigem Metall sichtlich wohl, und im Winter, wenn die Pflanzen ruhen, bleibt der Bogen selbst als Form stehen. Für Stauden, die gerne auseinanderfallen, etwa Pfingstrosen, sind Staudenhalter aus Metall eine unauffällige Hilfe, die mit der Zeit mit dem Beet verschmilzt.
Hochbeete aus Edelrost
Ein Hochbeet ist ein kleines Versprechen: frische Kräuter direkt vor der Küchentür, Salat ohne Schneckenfrass, Tomaten, die du mit Kindern oder Enkeln ernten kannst, und das alles, ohne dich tief bücken zu müssen. Wer einmal den Geschmack einer selbst gezogenen Tomate im Mund hatte, weiss, dass das mehr ist als Gemüse.
Unsere Hochbeete aus Metall sind ebenfalls aus DC01. Ob du innen eine Schutzschicht brauchst, hängt von der Materialstärke ab:
Bei Hochbeeten mit 2 mm Materialstärke empfehlen wir, die Innenseite mit einer Noppenbahn auszukleiden. Bei 3 mm brauchst du keine Folie. Ohne Folie oder Bahn erwärmt sich die Erde übrigens besser: Die Sonne heizt das Metall auf und gibt die Wärme an den Boden weiter, fast wie ein kleiner Treibhauseffekt. Das kann Pflanzen im Frühjahr einen Vorsprung verschaffen.
Stelle das Hochbeet möglichst sonnig und so, dass du es von allen Seiten gut erreichst. Rund um das Beet gilt dasselbe wie bei aller Edelrost-Deko: Auf hellen Platten kann in der ersten Zeit Rost abfärben. Mehr dazu im Kapitel über Pflege und Rostläufer.
Sichtschutz aus Edelrost: Geborgenheit und Räume im Garten
In der Schweiz wohnen viele Menschen nah beieinander. Das Einfamilienhausquartier, die Reihenhaussiedlung, die Terrasse im Mehrfamilienhaus: Der Nachbar ist oft nur ein paar Meter entfernt. Ein guter Sichtschutz ist deshalb nicht Abgrenzung, sondern die Voraussetzung dafür, dass du draussen wirklich ankommen kannst.
Warum Sichtschutz entspannt
Erinnerst du dich an die Idee vom Lieblingsplatz aus Kapitel 2? Sehen, ohne gesehen zu werden. Wenn du auf deiner Terrasse sitzt und aus dem Augenwinkel jede Bewegung am Nachbarfenster bemerkst, bleibt ein Teil von dir in Bereitschaft. Du sitzt etwas aufrechter, sprichst etwas leiser, liest vielleicht die gleiche Seite zweimal. Oft merkt man erst, wenn die Blicke weg sind, wie angespannt man vorher war.
Die Psychologie kennt dafür ein bekanntes Modell: die Bedürfnispyramide von Abraham Maslow. Darin steht Sicherheit direkt über den körperlichen Grundbedürfnissen wie Essen und Schlaf. Erst wenn sie erfüllt ist, rücken Zugehörigkeit, Anerkennung und Selbstverwirklichung in den Vordergrund. Man muss das Modell nicht wörtlich nehmen, um den Kern zu verstehen: Ein Garten, in dem du dich unbeobachtet fühlst, ist die Grundlage dafür, dass er zu einem Ort der Erholung, der Begegnung und der Kreativität werden kann. Ein Sichtschutz ist deshalb kein Zaun gegen die Welt, sondern eine Linie zwischen der Welt da draussen und deinem eigenen Tempo.
Wenn du tiefer einsteigen möchtest: In unserem Magazin findest du den ausführlichen Beitrag Sichtschutz aus Metall: Wenn der Garten Raum und Ruhe braucht.
Das Schöne an Edelrost: Der Schutz muss nicht wie eine Mauer wirken. Durchbrochene Motive wie Blätter, Gräser, Bäume oder Ornamente lassen Licht und Luft durch und werfen bei tief stehender Sonne ein Schattenspiel auf den Boden. Du bist geschützt, aber nicht eingesperrt.
Sichtschutz planen: Höhe, Länge, Motiv
Bevor du dich in Motive verliebst, kläre drei nüchterne Fragen:
- Wovor willst du dich schützen? Setz dich an deinen Lieblingsplatz und schau, woher die Blicke kommen. Oft reicht ein gezielt platziertes Element statt einer durchgehenden Wand.
- Wie hoch muss es sein? Sitzend liegt deine Augenhöhe deutlich tiefer als stehend. Für den Sitzplatz genügt oft eine niedrigere Wand, als du zunächst denkst. Wir führen Sichtschutzwände bis zu zwei Metern Höhe.
- Offen oder geschlossen? Je feiner und dichter das Motiv, desto mehr Schutz. Je offener, desto mehr Licht und Leichtigkeit.
Besonders lebendig wird ein Sichtschutz, wenn Pflanzen ins Spiel kommen. Hohe Gräser wie Chinaschilf oder Rutenhirse direkt vor der Wand brechen die Strenge des Metalls, und im Herbst, wenn sie sich gelb und kupferfarben färben, nehmen sie den Ton des Rosts auf. Kletterpflanzen finden an der rauen Oberfläche guten Halt. Bedenke aber, dass sich Stahl in praller Sonne stark aufheizt, was empfindlichen Ranken im Hochsommer zusetzen kann. Und lass die Wand nie ganz zuwachsen: Der Reiz liegt im Kontrast zwischen weichem Laub und festem Stahl.
Wenn du die Wahl hast, stelle deinen Sichtschutz so, dass er das Morgen- oder Abendlicht einfängt. Wenn die tief stehende Sonne auf die Patina fällt, beginnt der Rost regelrecht zu glühen.
Wie hoch eine Einfriedung oder Sichtschutzwand sein darf und welchen Abstand sie zur Grundstücksgrenze einhalten muss, ist in der Schweiz kantonal und teils kommunal geregelt. Frag vor dem Aufstellen bei deiner Gemeinde nach, im Stockwerkeigentum zusätzlich bei der Verwaltung. Und sprich am besten auch mit deinen Nachbarn. Ein kurzes Gespräch im Voraus erspart oft viel Ärger im Nachhinein.
Räume im Garten: Paravents und Wände
Sichtschutz kann mehr als abschirmen. Er kann Räume schaffen. Ein Paravent neben der Liege macht aus einer Ecke einen Leseplatz. Zwei versetzte Wände erzeugen einen Durchgang, hinter dem etwas Neues beginnt. Eine einzelne Wand hinter dem Gartentisch gibt der Tafelrunde einen Rahmen, wie eine Wand im Esszimmer.
Gerade grosse, offene Gärten wirken durch solche Raumteiler oft grösser, nicht kleiner. Der Grund: Man sieht nicht mehr alles auf einmal. Der Garten bekommt Geheimnisse, und das Auge will wissen, was hinter der nächsten Wand kommt.
Sichtschutz für jede Lebensphase
Was ein Garten an Schutz braucht, verändert sich mit dem Leben. Nach dem Hausbau oder Hauskauf ist der Garten oft noch offen und von allen Seiten einsehbar. Jetzt lohnt es sich, von Anfang an eine dauerhafte Lösung zu wählen, die dem jungen Garten Halt gibt und frisch gesetzte Pflanzen vor Wind schützt, statt Provisorien, die nach ein paar Jahren wieder verschwinden.
Wenn die Kinder aus dem Haus sind, wird der Garten vom Spielplatz zum eigenen Raum. Dann rückt die Gestaltung in den Vordergrund: ein durchbrochener Paravent, der Muster auf den Rasen wirft, ein Sichtschutz für die Aussendusche oder die Gartensauna, eine Leseecke, die niemand sieht. Und wenn der Garten später zum täglichen Lebensraum wird, zählt vor allem Beständigkeit: etwas, das keine Pflege verlangt, nicht gestrichen werden muss und still mit den Jahreszeiten reift.
Sichtschutz sicher befestigen
Eine Sichtschutzwand bietet dem Wind viel Fläche. Deshalb gilt: Die Befestigung sollte immer fachmännisch erfolgen. Am einfachsten beauftragst du einen Gartenbauer in deiner Region, der den Untergrund vor Ort beurteilen kann.
Wenn du selbst montieren möchtest, ist das Prinzip bei unseren Wänden meist ähnlich: Jede Sichtschutzwand hat einen stabilen Rahmen aus Vierkantrohr. Dieses Rohr ist innen hohl, sodass die Wand auf Eisenstangen oder auf ein passendes Vierkantrohr aufgesteckt werden kann, das zuvor im Boden einbetoniert wurde. Weil wir mit verschiedenen Herstellern zusammenarbeiten, gibt es kein einheitliches Befestigungssystem. Welche Stangen zu welcher Wand passen, findest du jeweils beim Produkt als Zubehör.
Miss vor der Bestellung die Stelle genau aus, fotografiere den Untergrund und bring beides mit, wenn du uns besuchst. So können wir dir am besten sagen, welche Wand und welche Befestigung zu deinem Garten passen.
Holzbeige mit Stil: Kaminholzregale als Sichtschutz
Es gibt einen Sichtschutz, der gleichzeitig wärmt, duftet und im Winter kleiner wird: die Holzbeige. Aufgeschichtetes Kaminholz ist in vielen Schweizer Dörfern seit jeher ein Teil der Hausfassade. In einem Rahmen aus Edelrost wird daraus ein Gestaltungselement, das Tradition und moderne Architektur verbindet.
Kaminholzregal als Sichtschutz
Eine Wand aus Holzscheiten hat etwas zutiefst Beruhigendes. Sie steht für Vorrat, für Vorsorge, für den Winterabend am Ofen, der noch kommen wird. Wer eine gut gefüllte Holzbeige anschaut, fühlt sich versorgt. Gleichzeitig ist sie ein wirksamer Sichtschutz, der Blicke abhält und durch die unregelmässige Struktur der Scheite nie langweilig wirkt.
Unsere Kaminholzregale gibt es auch als Bausatz aus Segmenten. Daraus lassen sich Rahmen bis zu zwei Metern bauen, hochkant oder quer, einzeln oder als Reihe. Mehrere Rahmen nebeneinander, wie auf dem Bild, ergeben eine Wand mit Rhythmus. Die Rahmen selbst sind schlicht, damit das Holz die Hauptrolle spielt.
Eine gefüllte Holzbeige ist schwer. Stelle Kaminholzregale auf einen ebenen, tragfähigen Untergrund, etwa Pflastersteine oder eine Platte, damit nichts einsinkt oder kippt. Hohe, schmale Rahmen solltest du zusätzlich sichern, zum Beispiel an einer Wand.
Welches Holz sieht am schönsten aus?
Helle Hölzer wie Ahorn oder Birke bilden zum dunklen Rost den stärksten Kontrast und wirken leicht und modern. Draussen dunkeln sie allerdings recht schnell nach, deshalb sind sie eher etwas für Kaminholzregale im Innenbereich. Die besten Erfahrungen draussen haben wir mit Esche gemacht: Sie ist relativ hell und behält ihre Optik lange. Buche wird im Freien dagegen schon nach etwa einem Jahr grau.
Grau ist aber nicht hässlich. Vergrautes Holz und Rost ergeben zusammen einen rustikalen, ruhigen Klang, der wunderbar zum ländlichen Stil und zum Bauerngarten passt. Überleg dir also, was du willst: Kontrast und Frische oder Patina und Gelassenheit.
Frisch geschlagenes Holz braucht an der Luft ungefähr zwei Jahre, bis es gut durchgetrocknet ist. Wenn du im Kaminholzregal auch trocknen willst, achte darauf, dass Luft zirkulieren kann, und lass dich zur Restfeuchte von deinem Holzlieferanten beraten.
Kaminholzregale dekorieren durchs Jahr
Ein Kaminholzregal ist eine Bühne, die du jede Saison neu bespielen kannst. Auf dem Rahmen finden im Sommer Pflanzschalen Platz. In grössere Holzbeigen lassen sich Elemente einstapeln: ein Stern zu Weihnachten, ein kleines Herz, ein Kästchen, in das du eine Tierfigur setzt.
Eine Idee, die ich nie vergessen habe, stammt aus einem Berggasthaus in Oberstdorf. Die Wirtsleute hatten Weinflaschen am Hals abgesägt und zusammen mit passenden Metallringen in eine grosse Holzwand eingestapelt. Am Abend stellten sie Teelichter in die Flaschen, und die ganze Holzwand begann zu leuchten.
Trockenes Holz brennt gut, das ist ja sein Zweck. Wenn du Kerzen in oder an einer Holzbeige verwendest, dann nur in geschlossenen Windlichtern, nie unbeaufsichtigt, nicht bei Wind und mit ausreichend Abstand zum Holz. Eine sichere Alternative sind LED-Lichter.
Herzen, Berge und Tiere: Kaminholzregale mit Motiv
Neben schlichten Rahmen gibt es Kaminholzregale, die selbst ein Motiv sind: Herzen, die neben dem Hauseingang willkommen heissen, liegende Herzen für Birkenholz, Häuser, Sterne, Hirsche oder Katzen. Für alle, die das Alpine lieben, gibt es Holzstapler mit Bergsilhouette. Kleinere Modelle eignen sich auch für drinnen, neben dem Schwedenofen oder Kachelofen.
Licht und Feuer: Edelrost am Abend
Tagsüber ist der Garten ein Ort zum Arbeiten und Spielen. Am Abend verwandelt er sich. Die Farben werden weicher, die Geräusche leiser, und wenn dann ein Licht angeht oder ein Feuer knistert, rücken die Menschen zusammen. Seit es Menschen gibt, versammeln sie sich ums Feuer. Das hat sich bis heute nicht geändert.
Licht und Schatten: Windlichter, Laternen, Lichthäuser
Edelrost und Licht sind ein besonders schönes Paar. Das warme Licht einer Kerze oder einer warmweissen LED lässt die Patina glühen, und gelaserte Motive werfen Muster auf Wände, Boden und Pflanzen. Ein einfaches Windlicht mit ausgeschnittenen Sternen verwandelt eine dunkle Hausecke in einen kleinen Sternenhimmel.
Für die Gestaltung gilt: Licht an mehreren Stellen in unterschiedlicher Höhe wirkt gemütlicher als eine einzige helle Quelle. Ein Laternenstab am Weg, ein Lichthaus im Beet, Windlichter auf dem Tisch und vielleicht ein Strahler, der von unten eine Stele oder einen Baum anleuchtet. So entsteht Tiefe, und der Garten wird auch am Abend zu einem Raum.
Geh an einem der ersten dunklen Abende mit einer Taschenlampe durch den Garten und probiere aus, von wo aus du deine Rostobjekte anleuchten möchtest. Licht von unten macht Formen dramatisch, Licht von der Seite betont die Struktur der Oberfläche.
Feuerschale und Feuerkorb sicher aufstellen
Eine Feuerschale ist vielleicht das geselligste Objekt, das ein Garten haben kann. Um ein Feuer herum wird anders gesprochen: langsamer, ehrlicher, oft auch lustiger. Kinder bleiben länger wach, Gäste länger sitzen. Damit diese Abende schöne Erinnerungen bleiben, braucht es ein paar Grundregeln. Unsere Feuerschalen haben eine Materialstärke von 2 bis 3 mm.
- Stelle die Feuerschale auf einen stabilen, ebenen und nicht brennbaren Untergrund, zum Beispiel Kies, Pflaster oder Steinplatten. Nicht auf eine Holzterrasse und nicht auf trockenes Gras.
- Halte genügend Abstand zu Hecken, Bäumen, Sichtschutzwänden aus Holz, Sonnenschirmen, Markisen und Hauswänden.
- Achte auf den Wind und auf Funkenflug. Bei starkem Wind bleibt das Feuer aus.
- Verbrenne nur trockenes, naturbelassenes Holz. Behandeltes Holz, Karton oder Abfälle gehören nicht ins Feuer.
- Verwende keine Brandbeschleuniger wie Benzin oder Spiritus.
- Lass das Feuer nie unbeaufsichtigt und halte Kinder und Haustiere auf Abstand.
- Halte Löschmittel bereit: einen Eimer Wasser, einen Gartenschlauch oder eine Löschdecke.
Bei Trockenheit können in der Schweiz Feuerverbote erlassen werden, von einem Verbot im Wald und in Waldnähe bis zu einem generellen Feuerverbot im Freien. Zuständig sind die Kantone, Gemeinden können die Regeln zusätzlich verschärfen. Ein Feuerverbot kann auch Feuerschalen und Feuerstellen im eigenen Garten betreffen. Informiere dich deshalb vor jedem Feuer über die aktuelle Lage, zum Beispiel auf naturgefahren.ch oder bei deinem Kanton und deiner Gemeinde.
Nach dem Feuer: Asche, Nässe, Patina
Eine Feuerschale verändert sich durch Hitze. Die Patina wird an den heissesten Stellen dunkler, manchmal auch fleckig. Das ist normal und gehört zum Charakter eines Gegenstands, der wirklich benutzt wird.
Lass die Asche vollständig auskühlen, bevor du sie entfernst, und entsorge sie nie heiss in den Kehricht. Leere die Schale regelmässig, denn Asche und Regenwasser bilden zusammen einen feuchten Brei, der dem Metall nicht guttut. Wenn möglich, lass kein Wasser in der Schale stehen.
Edelrost auf Balkon, Terrasse und in der Wohnung
Nicht jeder hat einen grossen Garten. Viele von uns haben einen Balkon, eine Terrasse im Mehrfamilienhaus oder nur ein schmales Stück Grün vor dem Reihenhaus. Die gute Nachricht: Gerade auf kleinen Flächen kann ein einziges gut gewähltes Stück Edelrost enorm viel bewirken.
Edelrost auf dem Balkon
Auf dem Balkon gelten ein paar besondere Regeln. Erstens: Unterlage. Neue Edelrost-Deko kann in der ersten Zeit abfärben, und Regenwasser tropft vom Balkon manchmal eine Etage tiefer. Stelle Objekte deshalb auf eine Untersetzer-Schale, eine Fliese oder eine Kiesschale. So bleibt der Boden sauber, und auch die Nachbarn unter dir bleiben freundlich.
Zweitens: Wind. Auf dem Balkon, besonders in höheren Stockwerken, ist es oft windiger als im Garten. Leichte und hohe Objekte solltest du sichern, etwa am Geländer oder mit einem beschwerten Fuss. Drittens: Gewicht und Hausordnung. Grosse Pflanzgefässe mit nasser Erde sind schwer. Wenn du unsicher bist, frag bei der Verwaltung nach, was erlaubt ist.
Kleine Flächen gross wirken lassen
Auf kleinem Raum ist die Versuchung gross, viele kleine Dinge aufzustellen. Das Ergebnis wirkt meist unruhig. Besser funktioniert das Gegenteil: ein oder zwei grössere Stücke, die dem Raum einen Mittelpunkt geben, und ansonsten Pflanzen und Ruhe.
Nutze auch die Höhe. Wanddeko, Hängedeko und schmale Stelen brauchen kaum Bodenfläche und lenken den Blick nach oben, wodurch der Raum grösser wirkt. Ein schmaler Sichtschutz an der Balkonseite schafft Privatsphäre, ohne Licht zu nehmen.
- Ein Blickpunkt statt vieler Kleinigkeiten
- Vertikale Flächen nutzen: Wand, Geländer, Hängedeko
- Wiederholung eines Materials oder einer Farbe
- Ein Licht für den Abend
Edelrost in der Wohnung
Edelrost gehört nicht nur nach draussen. Weil die Patina drinnen keinen Grund hat, sich zu verändern, bleibt sie so, wie sie geliefert wurde. Deshalb eignen sich unsere Artikel auch sehr gut für den Innenbereich: als Windlicht auf dem Esstisch, als Wandbild, als Kaminholzregal neben dem Ofen oder als Adventsschmuck auf der Fensterbank.
Klebe Filzgleiter unter die Objekte. Sie schützen empfindliche Möbel und sorgen dafür, dass unter dem Metall Luft zirkulieren kann. Vasen und Schalen aus Edelrost sind meist punktgeschweisst und deshalb nicht wasserdicht. Nutze sie als Übertopf und stelle ein dichtes Innengefäss hinein.
Frühlingsdeko und Osterdeko aus Edelrost
Nach einem langen Winter ist der Frühling wie ein Aufatmen. Die ersten Krokusse, das erste Vogelkonzert am Morgen, der erste Kaffee draussen in der Sonne. Jetzt ist die Zeit, den Garten aus dem Winterschlaf zu holen und ihm eine frische Note zu geben.
Frühlingsdeko für Garten und Eingang
Im Frühling bekommt Rost einen besonders schönen Gegenspieler: das frische, fast leuchtende Grün der ersten Blätter. Pflanzschalen aus Edelrost mit Tulpen, Narzissen, Traubenhyazinthen oder Hornveilchen bringen Farbe an den Hauseingang, lange bevor die Beete so weit sind. Ein Windspiel am Eingang begrüsst dich mit leisem Klang, sobald die Frühlingsluft sich bewegt.
Auch Vögel, Schmetterlinge und Käfer aus Rost passen jetzt wunderbar in den Garten. Sie stehen für das Leben, das zurückkehrt. Eine Vogeltränke oder ein Nistkasten verbindet Deko mit einem echten Nutzen für die Tiere.
Die schönsten Frühlingsschalen entstehen im Herbst. Wenn du im Oktober Blumenzwiebeln in eine Rostschale setzt und sie geschützt überwintern lässt, hast du im Frühling eine Schale, die ganz von selbst aufblüht.
Osterdeko: Hasen, Eier und Nester
Ostern ist ein Fest der Familie und des Neubeginns. Rostige Hasen in allen Grössen, vom kleinen Tischhasen bis zur grossen Figur für den Garten, gehören dazu wie der Osterstrauss. Besonders schön wird es, wenn Kinder mitdekorieren dürfen: bemalte Eier an einen Rostkranz hängen, Moos in eine Schale legen, einen Hasen im Beet verstecken, der erst gefunden werden muss.
Für den Ostertisch eignen sich kleinere Stücke: Kerzenhalter, ein Nest aus Metall, Eierbecher oder ein Kranz als Tischmitte. Weil die Patina drinnen stabil bleibt, kannst du diese Deko jedes Jahr wieder hervorholen.
Herbstdeko mit Rost: die Zeit, in der Edelrost leuchtet
Wenn es eine Jahreszeit gibt, die wie für Rost gemacht ist, dann ist es der Herbst. Das Laub färbt sich in genau den Tönen, die Edelrost das ganze Jahr trägt. Plötzlich wirkt der Garten wie aus einem Guss.
Herbstdeko im Garten: Laub, Pilze, Kürbisse
Im Herbst darfst du Fülle zeigen. Kürbisse in verschiedenen Formen und Farben, Zierkohl, Astern und Heidekraut in Rostschalen, Hagebuttenzweige und Gräser mit ihren Samenständen. Dazu Herbstblätter und Pilze aus Rost, die auch dann noch da sind, wenn die echten längst verschwunden sind.
Der Eingangsbereich ist im Herbst die wichtigste Bühne. Hier kommst du jeden Tag im Halbdunkel nach Hause. Eine Laterne, eine Schale mit Kürbissen und ein paar Blätter aus Rost auf der Treppe genügen, um diesen Moment freundlicher zu machen.
Alpabzug und Erntezeit: ländliche Herbstdeko
Im Herbst kommen in den Alpen die Tiere von den Weiden zurück. In der Schweiz heisst das Alpabzug oder Alpabfahrt, bei uns im Allgäu Viehscheid. Geschmückte Kühe, Glockengeläut, Tracht und Musik: Diese Tage erzählen von Heimat, Handwerk und einem Jahr voller Arbeit. Wer diese Kultur liebt, kann sie in den Garten holen, mit einer Kuhfigur aus Rost, einer Holzbeige, Kräutern und Sonnenblumen.
Halloween mit Augenzwinkern
Auch in der Schweiz ist Halloween für viele Familien ein fester Termin geworden. Wer mag, kann mit Rost gruselig-freundliche Akzente setzen: Skelette, Fledermäuse, Katzen, dazu ausgehöhlte Kürbisse mit Licht. Gerade Kinder haben daran eine grosse Freude, und nach dem 31. Oktober wandert das Skelett einfach wieder in den Keller.
Allerheiligen und Grabgestaltung mit Edelrost
Anfang November wird es still. Die Tage sind kurz, der Nebel liegt in den Tälern, und viele Menschen besuchen die Gräber ihrer Liebsten. Allerheiligen ist vor allem in katholisch geprägten Regionen der Schweiz ein wichtiger Tag, in manchen Kantonen auch ein Feiertag. Aber auch unabhängig vom Kalender kennt jeder, der jemanden verloren hat, das Bedürfnis nach einem Ort der Erinnerung.
Grabschmuck, der bleibt
Ein Grab zu pflegen ist eine leise Form, mit einem Menschen verbunden zu bleiben. Edelrost eignet sich dafür gut, weil er zeitlos wirkt, witterungsbeständig ist und sich in die Natur einfügt, statt aufzufallen. Grabengel, betende Figuren, Herzen oder schlichte Gedenksteine setzen einen Akzent, der das ganze Jahr bleiben kann. Grablaternen tragen das Licht in die dunkle Jahreszeit.
Viele Schweizer Gemeinden haben klare Vorschriften, was auf einem Grab erlaubt ist, etwa zu Grösse, Material und Art des Grabschmucks. Frag vor dem Kauf bei der Friedhofsverwaltung deiner Gemeinde nach. So vermeidest du, dass ein liebevoll gewähltes Stück wieder entfernt werden muss.
Ein Erinnerungsort im eigenen Garten
Nicht jede Erinnerung hat ein Grab. Manchmal liegt der Friedhof weit weg, manchmal wurde jemand anonym beigesetzt, manchmal geht es um ein geliebtes Haustier. Dann kann ein stiller Platz im eigenen Garten helfen: ein Gedenkstein unter einem Baum, ein Engel zwischen Farnen, eine Laterne, die man an bestimmten Tagen anzündet.
Rituale geben der Trauer eine Form. Ein Licht anzünden, eine Blume hinstellen, einen Moment stehen bleiben: Solche kleinen Handlungen schaffen einen Raum, in dem Erinnerung Platz hat, ohne den ganzen Alltag zu überfluten. Wie dieser Ort aussieht, darf ganz persönlich sein.
Weihnachtsdeko aus Edelrost: vom Advent bis Dreikönig
Weihnachten ist die Zeit, in der wir unser Zuhause am liebevollsten schmücken. Nicht, weil es sein muss, sondern weil wir uns nach Wärme, Licht und Verbundenheit sehnen, gerade dann, wenn es draussen am dunkelsten ist. Edelrost passt in diese Zeit, weil er Wärme ausstrahlt, auch ohne Kerze.
Weihnachten ist für mich, die Welt mit leuchtenden Augen eines Kindes zu sehen und dadurch ein Licht für die Welt zu sein.Michael Blanz
Advent: Kranz, Kerzen und die Kunst des Wartens
Der Advent ist eine Zeit der Vorfreude. Jede Woche eine Kerze mehr, jeden Tag ein Türchen: Das Warten selbst wird zum Ritual. Ein Adventskranz aus Metall hat den Vorteil, dass er nicht nadelt und jedes Jahr wiederkommt. Du kannst ihn schlicht lassen oder jedes Jahr neu mit Tannenzweigen, Zapfen, Moos oder getrockneten Orangenscheiben gestalten.
Kerzen aus Edelrost und Holz, Kerzenhalter und kleine Windlichter bringen das Adventslicht auf Fensterbänke und Treppen. Tipp für Familien: Stellt jeden Adventssonntag ein neues Stück dazu. So wächst die Deko mit der Vorfreude.
Weihnachtsdeko für draussen: Sterne, Stecker, Laternen
Der Garten im Dezember ist oft kahl und dunkel. Genau deshalb wirkt Weihnachtsdeko draussen so stark. Ein grosser Stern an der Hauswand, Sternstecker im Beet, Laternenstäbe entlang des Weges und eine Lichterkette in einem Rosenbogen verwandeln den Garten in einen Ort, an dem man gerne vorbeigeht, auch die Nachbarn und die Kinder auf dem Schulweg.
Besonders schön ist Edelrost im Schnee. Das Rotbraun leuchtet auf dem Weiss, und wenn sich eine kleine Schneehaube auf einen Stern oder einen Hirsch legt, entsteht ein Bild wie aus einem Wintermärchen.
Weihnachtsbäume aus Metall
Ein Weihnachtsbaum aus Edelrost ersetzt nicht unbedingt die echte Tanne im Wohnzimmer. Aber er kann dort stehen, wo ein echter Baum nicht hinpasst: auf dem Balkon, im Vorgarten, neben dem Hauseingang, auf der Terrasse. Er nadelt nicht, braucht kein Wasser und steht auch im Januar noch schön da. Grosse Bäume aus Metall lassen sich mit Lichterketten, Zapfen und Christbaumschmuck behängen.
Engel: Schutz, Trost und Hoffnung
Engel gehören zu den ältesten Symbolen der Weihnachtszeit. Für viele Menschen stehen sie für Schutz und Trost, unabhängig davon, wie gläubig sie sind. Ein Engel am Eingang heisst Gäste willkommen, ein kleiner Schutzengel auf dem Nachttisch begleitet durch die Nacht, ein grosser Engel im Garten wird zu einem stillen Wächter.
Bei uns findest du Engel in allen Grössen: kleine Figuren mit Teelichtplatte, Engel aus Holz mit Edelrost, Putten und Engelskinder, Rost-Engel ab einem Meter Höhe für den Garten und bunte Engel zum Aufhängen. Wer gerne selbst kreativ wird, kann mit Engelsflügeln aus Metall eigene Engel basteln, zum Beispiel an einem Stück Holz, einem Ast oder einer Kerze.
Die Krippe: eine Geschichte zum Aufstellen
Die Krippe erzählt die Weihnachtsgeschichte in Bildern, und in vielen Familien ist das Aufstellen ein festes Ritual. Krippenfiguren aus Edelrost gibt es in verschiedenen Grössen, von kleinen Sets für die Fensterbank bis zu lebensgrossen Figuren für den Garten. Eine grosse Krippe im Vorgarten wird schnell zum Treffpunkt: Kinder bleiben stehen, Nachbarn kommen ins Gespräch.
Stell die Figuren nicht alle auf einmal auf. Am ersten Advent kommen Ochs und Esel, später Maria und Josef, an Heiligabend das Kind, und die Heiligen Drei Könige wandern über die Festtage langsam näher, bis sie am 6. Januar ankommen. So wird die Krippe zu einer Geschichte, die sich über Wochen entfaltet.
Hirsche, Elche und skandinavische Gemütlichkeit
Nicht jeder mag Weihnachten religiös gestalten. Eine schöne Alternative ist die Winterwelt der Tiere: Hirsche, Rehe, Elche und Rentiere aus Rost, dazu ein kleiner Wald aus Metallbäumen, Zapfen und Kerzenlicht. Dieser Stil ist vom skandinavischen Wohngefühl inspiriert, in dem es vor allem um Gemütlichkeit geht. Er funktioniert von Ende November bis weit in den Januar hinein, weil er nicht an ein bestimmtes Datum gebunden ist.
Selbst gestalten: Wichtel, Holz und Bastelideen
Die schönste Weihnachtsdeko ist oft die, die man gemeinsam gemacht hat. Mit Engelsflügeln, kleinen Wichteln, Holzstücken und Metallteilen lassen sich an einem Adventsnachmittag mit Kindern, Freunden oder Enkeln eigene Stücke gestalten. Das Ergebnis muss nicht makellos sein. Es erzählt jedes Jahr wieder von dem Nachmittag, an dem es entstanden ist.
Winterdeko: Schnee, Vögel und der Jahreswechsel
Wenn die Weihnachtsdeko wieder in den Kisten liegt, wirkt der Garten oft plötzlich leer. Dabei ist der Winter noch lange nicht vorbei, in vielen Regionen der Schweiz fängt er dann erst richtig an. Winterdeko hilft über die Zeit bis zum Frühling.
Winterdeko im Garten: Schneemann, Schlitten, Ski
Im Winter darf der Garten erzählen, was draussen los ist: Schneemänner, die auch ohne Schnee stehen bleiben, ein alter Schlitten neben dem Eingang, Ski und Langlauf-Motive für alle, die am Wochenende in die Berge fahren. Diese Deko ist nicht an Weihnachten gebunden und kann von Dezember bis Februar bleiben.
Futterstellen und Lichthäuser: Leben im Wintergarten
Vögel am Futterhaus zu beobachten, gehört für viele zu den schönsten Wintermomenten. Kinder lernen dabei die Arten kennen, und auch Erwachsene ertappen sich dabei, wie sie am Fenster stehen bleiben. Ein Vogelhaus aus Edelrost auf einer Stele ist gleichzeitig Deko und Treffpunkt. Manche Modelle lassen sich auch als Lichthaus nutzen.
Stelle Futterstellen so auf, dass Katzen sich nicht unbemerkt anschleichen können, und halte sie sauber, damit sich keine Krankheiten ausbreiten. Ob und wie du füttern solltest, dazu gibt die Schweizerische Vogelwarte Sempach Empfehlungen.
Glücksbringer zum Jahreswechsel
Zum neuen Jahr wünschen wir uns Glück. Kleeblätter, Hufeisen, Schweinchen und Kaminfeger sind die klassischen Glücksbringer, und aus Rost halten sie länger als ein Silvesterabend. Ein Glücksbringer an der Haustür oder als kleines Geschenk bei einem Neujahrsbesuch ist eine Geste, die man nicht vergisst. Und wer beim Jahreswechsel eher an das innere Glück denkt, findet dazu Anregungen im Kapitel über Glückssymbole.
Standort, Befestigung, Rostläufer und Pflege von Edelrost
Edelrost ist ein unkompliziertes Material. Er braucht keinen Anstrich, keine Politur und keinen Winterschutz. Ein paar Dinge solltest du trotzdem wissen, damit du lange Freude daran hast. Und wir wollen ehrlich sein: Rost hat auch eine Eigenschaft, die nicht jedem gefällt.
Den richtigen Standort wählen
Edelrost fühlt sich überall im Garten wohl, in der Sonne wie im Schatten. Worauf du achten solltest, ist Wasser: Stehende Nässe ist auf Dauer der grösste Feind jedes Stahls. Stell Objekte deshalb möglichst so, dass Regenwasser ablaufen kann, und nicht in eine Senke, in der sich Wasser sammelt. Figuren, die direkt auf feuchter Erde stehen, profitieren von einem Stein oder einer Platte als Sockel.
Denk beim Standort auch an die Wirkung: Wo siehst du das Objekt vom Haus aus? Wie wirkt es im Winter, wenn die Pflanzen daneben fehlen? Und steht es dort, wo im ersten Jahr abfärbender Rost kein Problem ist?
Befestigung und Wind
Kleinere Figuren und Gartenstecker stehen meist sicher durch ihr Eigengewicht oder ihren Erdspiess. Anders ist es bei grossen, flächigen Elementen wie Sichtschutzwänden, hohen Stelen oder schlanken Figuren. Sie bieten dem Wind Angriffsfläche und müssen sicher verankert werden. Grundsätzlich gilt: Die Befestigung sollte immer fachmännisch erfolgen, im Zweifel durch einen Gartenbauer vor Ort. Wie das Aufstecken von Sichtschutzwänden auf einbetonierte Stangen funktioniert, liest du im Kapitel über Sichtschutz.
Kontrolliere grosse Objekte nach einem Sturm und einmal im Jahr, am besten im Frühling. Sitzt alles fest? Hat sich der Boden gesetzt? Ein kurzer Blick verhindert, dass aus einer Kleinigkeit ein Schaden wird.
Rostläufer auf Stein, Holz und Terrassenplatten
Jetzt zu der Eigenschaft, über die man offen sprechen sollte: Edelrost färbt ab. Wenn Regen über eine Rostfläche läuft, nimmt er feine Rostpartikel mit und hinterlässt auf dem Untergrund bräunliche Spuren, sogenannte Rostläufer. Auf Rasen, Erde, Kies oder dunklem Pflaster fällt das kaum auf. Auf hellem Naturstein, Beton, hellen Terrassenplatten oder Holz dagegen schon.
Das ist ein Nachteil, den du kennen solltest. Die gute Nachricht: Er ist vor allem am Anfang stark. Sobald der lose Flugrost abgewaschen ist, färbt Edelrost kaum noch ab. Wer ein neues Stück vor dem Aufstellen gründlich reinigt, kann einen grossen Teil dieser Anfangsphase vorwegnehmen.
Spritze neue Rostartikel vor dem Aufstellen gründlich mit dem Gartenschlauch ab, am besten auf dem Rasen oder auf Kies. Alternativ kannst du einen Hochdruckreiniger verwenden, dann aber mit ausreichend Abstand zur Oberfläche. Dabei löst sich der lose Flugrost, und darunter bleibt die festsitzende Patina erhalten. Stelle die Objekte danach auf einen unempfindlichen Untergrund oder auf eine Unterlage.
| Untergrund | Rostläufer sichtbar? | Empfehlung |
|---|---|---|
| Rasen, Erde, Rindenmulch | Kaum | Problemlos, eventuell Stein als Sockel gegen Staunässe |
| Kies, Splitt | Kaum, dunkelt höchstens leicht nach | Sehr gut geeignet |
| Dunkles Pflaster, Anthrazit | Wenig | Gut geeignet, vorher abspritzen |
| Heller Naturstein, Beton, helle Platten | Deutlich | Unterlage verwenden oder Kiesbett anlegen |
| Holzterrasse, Holzboden | Deutlich | Unterlage verwenden, Filzgleiter bei Innenbereich |
| Balkon mit Abfluss nach unten | Auch beim Nachbarn möglich | Untersetzer oder Schale verwenden |
Und wenn doch einmal ein Fleck entstanden ist? Im Handel gibt es spezielle Reiniger für Rostflecken. Welches Mittel für deinen Stein oder dein Holz geeignet ist, hängt stark vom Material ab. Hierzu können wir keine Empfehlung oder Beratung geben. Frag im Zweifel beim Hersteller deiner Platten oder in einem Fachgeschäft nach und teste jedes Mittel zuerst an einer unauffälligen Stelle.
Braucht Edelrost Pflege?
Kaum. Das ist einer der schönsten Vorteile. Du musst Edelrost nicht ölen, lackieren oder im Winter einpacken. Frost und Schnee machen ihm nichts aus. Was du tun kannst:
- Laub und Erde aus Schalen und Gefässen entfernen, damit keine dauerfeuchte Schicht liegen bleibt
- Wasser aus Mulden und Schalen ausleeren, wenn es sich staut
- Befestigungen einmal im Jahr prüfen
- Im Innenbereich Filzgleiter verwenden und Vasen nur mit Einsatz befüllen
Alles andere erledigt die Zeit. Und die meint es mit Edelrost gut.
Komm vorbei: Metallmichl in Betzigau
Über Edelrost kann man viel lesen. Aber wie sich eine Oberfläche anfühlt, wie gross eine Figur wirklich ist und wie der Farbton im Tageslicht aussieht, das erfährst du am besten vor Ort. Deshalb möchte ich dich einladen, uns in Betzigau zu besuchen.
Mittwoch ist Lagertag
Der Mittwoch ist bei uns etwas Besonderes: Immer wenn wir mittwochs geöffnet haben, ist auch Lagerverkauf. Du kannst dann nicht nur in unseren Laden kommen, sondern auch unser Lager ansehen. Dort siehst du, was sonst nur im Online-Shop steht, und kannst alle Artikel in Ruhe entdecken, anfassen und vergleichen. Gerade bei grossen Stücken wie Sichtschutzwänden, Kaminholzregalen oder Feuerschalen hilft das enorm bei der Entscheidung.
Wann wir geöffnet haben, findest du immer aktuell auf der Startseite von metallmichl.ch im Abschnitt Laden und auf metallmichl.de. Dort siehst du auch, an welchen Mittwochen der Lagerverkauf stattfindet.
Deinen Besuch vorbereiten
Damit wir dich gut beraten können und du nach Hause fährst mit dem, was wirklich passt, hilft ein bisschen Vorbereitung:
- Fotos von der Stelle, die du gestalten möchtest, am besten aus dem Haus heraus und von aussen
- Die wichtigsten Masse: Breite, Tiefe, gewünschte Höhe
- Ein Foto vom Untergrund, wenn es um Sichtschutz oder grosse Objekte geht
- Genügend Platz im Auto, eventuell einen Anhänger für grosse Stücke
- Zeit. Die meisten bleiben länger, als sie geplant hatten.
Einkaufen aus der Schweiz
Weil unser Shop in Deutschland liegt, gibt es für Schweizer Kundinnen und Kunden beim Einkauf ein paar Besonderheiten, etwa bei Mehrwertsteuer und Zoll. Wie das genau funktioniert und worauf du achten solltest, haben wir auf unserer Startseite ausführlich erklärt: im Abschnitt So geht's und im MwSt-Rechner. Bei Fragen erreichst du uns telefonisch oder per E-Mail. Die Kontaktdaten stehen unten auf dieser Seite.
Metallmichl, Gewerbestr. 5, 87488 Betzigau, Deutschland. Die Anfahrt kannst du dir über den Button «Anfahrt» oben auf dieser Seite direkt in deiner Karten-App anzeigen lassen.
Anhang: Checklisten, Saisonkalender und Glossar
Zum Schluss das Wichtigste zum Mitnehmen, Ausdrucken und Abhaken. Du kannst diesen Teil über «Ratgeber drucken» im Menü auch einzeln zu Papier bringen.
Checkliste vor dem Kauf
- Ich weiss, von wo aus ich das Objekt am häufigsten sehen werde.
- Ich habe die Grösse mit einer Attrappe ausprobiert.
- Ich weiss, welcher Stil zu meinem Garten passt: eher modern, eher ländlich oder bewusst gemischt.
- Ich habe den Untergrund geprüft und weiss, ob Rostläufer ein Thema sind.
- Bei Sichtschutz: Ich habe die Vorschriften meiner Gemeinde geprüft und mit den Nachbarn gesprochen.
- Bei grossen Objekten: Ich weiss, wie ich sie befestige, oder habe einen Gartenbauer angefragt.
- Bei Feuerschalen: Ich habe einen sicheren, nicht brennbaren Platz.
- Ich habe mir überlegt, was ich jeden Tag sehen möchte.
Checkliste beim Aufstellen
- Neue Rostartikel mit dem Gartenschlauch oder mit Abstand per Hochdruckreiniger abspritzen
- Auf Rasen, Kies oder einer Unterlage aufstellen, nicht direkt auf hellen Platten
- Für Wasserablauf sorgen, keine Senken
- Grosse und hohe Objekte fachmännisch befestigen
- Im Innenbereich Filzgleiter unterlegen
- Vasen und Schalen nur mit dichtem Einsatz befüllen
- Nach einigen Tagen aus dem Haus prüfen: Stimmt die Wirkung?
Saisonkalender für deine Gartendeko
| Zeit | Deko und Gestaltung | Praxis |
|---|---|---|
| März bis April | Frühlings- und Osterdeko, Schalen mit Zwiebelblumen | Gräser zurückschneiden, Befestigungen nach dem Winter prüfen |
| Mai bis August | Pflanzschalen, Windspiele, Licht für lange Abende | Feuerverbote bei Trockenheit beachten, Hochbeet ernten |
| September bis Oktober | Herbstdeko, Kürbisse, Laternen am Eingang | Blumenzwiebeln in Schalen setzen, Laub aus Gefässen entfernen |
| Anfang November | Allerheiligen, Grabschmuck, Grablaternen | Friedhofsreglement beachten |
| Ende November bis Januar | Advent, Weihnachten, Krippe, Sterne, Lichter | Kerzen nur unter Aufsicht, LED als Alternative |
| Januar bis Februar | Winterdeko, Futterstellen, Glücksbringer | Gräser mit Reif geniessen, Pläne für den Frühling machen |
Kleines Glossar
| Blickachse | Die Linie, entlang der du einen Garten häufig anschaust, etwa vom Fenster oder von der Terrassentür aus. |
| Blickpunkt | Ein Objekt, das den Blick anzieht und dem Garten eine Richtung gibt. |
| Cortenstahl | Wetterfester Baustahl mit Legierungsanteilen wie Kupfer und Chrom, vor allem in der Architektur verwendet. |
| DC01 | Unlegierter, kaltgewalzter Qualitätsstahl. Das Material unserer Edelrost-Deko. |
| Edelrost | Umgangssprachlich für eine gewollte, gleichmässige Rostpatina auf Stahl. |
| Flugrost | Lose Rostpartikel an der Oberfläche, die sich abwaschen lassen. |
| Holzbeige | Schweizerdeutsch für einen Stapel aus Brenn- oder Kaminholz. |
| Patina | Die Oberflächenschicht, die durch Oxidation entsteht und sich im Freien weiterentwickelt. |
| Punktgeschweisst | An einzelnen Punkten verschweisst statt mit durchgehender Naht. Solche Gefässe sind nicht wasserdicht. |
| Rostläufer | Bräunliche Spuren, die Regenwasser von Rostobjekten auf den Untergrund trägt. |
Danke, dass du bis hierher gelesen hast. Ich hoffe, du hast Ideen gefunden, die zu dir und deinem Garten passen. Und wenn du Fragen hast, schreib uns oder komm vorbei. Wir freuen uns auf dich.